Irgendwie wird Weihnachten jedes Jahr lustiger. Nachdem nun auch mein kleiner Bruder mit seinen 18 Jahren dahinter gekommen ist, dass es das Christkind nicht gibt, ist alles entspannter. Nach dem traditionellen Festessen mit Bratwürschtl und Blunzn waren die ersten Lieder, die wir gesungen haben, keine Weihnachtlieder, sondern jede Menge Oldies. Laut, falsch und mit Begeisterung. Vor allem falsch.Danach Weihnachtsgeschichten, Weihnachtslieder. Unterbrochen von unserer Katze, die genau dann ein großes Geschäft unter dem Tisch verrichten musste, als wir dort saßen. Die Folge war ein fluchtartiges Verlassen der besinnlichen Feier. Und dann die Weltpremiere. Nachdem es in den letzten Jahren immer meine Aufgabe war, das Weihnachtsevangelium zu lesen, habe ich mich in diesem Jahr zu einer Neuinterpretation entschlossen und das Evangelium gesungen. Ein paar neue Sätze habe ich auch eingebaut, und mich dabei selbst auch noch auf der Gitarre begleitet. Leute, ich muss Euch sagen, das war echt toll, und das, obwohl ich gar nicht Gitarre spielen kann ;-)
Ausklang für den Tag war dann ein Kabarett-DVD-Abend mit meinem Vater. Man kann Hader privat einfach nicht oft genug sehen!
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